FAQ

1. WELCHE MANDATE NEHMEN WIR AN?

Unsere Beratung bezieht sich ausschließlich auf Rechtsfragen aus dem Gebiet des Ausländer- und des Zivilrechts. Andere Sachverhalte, insbesondere solche die Fragen aus dem Familien-, Steuer- oder aus dem Strafrecht betreffen, können nicht bearbeitet werden. Außerdem darf Ihr Anliegen nicht von einer eiligen Frist betroffen sein. Ob diese Kriterien erfüllt sind, muss im Einzelfall von der Rechtsberatung entschieden werden.

Weiterhin können und dürfen wir  – als Studierende – Sie nicht vor Gericht vertreten.

2. VON WEM ERHALTE ICH DIE BERATUNG?

Die Beratung erfolgt durch Studierende der Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim. Diese erarbeiten die Lösung Ihres Falles selbständig unter Heranziehung ihres bereits erworbenen Wissens, Lehrbüchern, Aufsätzen und Kommentaren. Die fertigen Gutachten werden sodann mit einer Anwältin oder einem Anwalt (Beiratsmitglied) besprochen.

3. MUSS ICH EINEN VERTRAG ABSCHLIEßEN?

Ja. Vor der Übernahme Ihres Falles müssen Sie einen sogenannten „Beratungsvertrag“ unterzeichnen. Unseren Beratungsvertrag können Sie hier einsehen.

4. MUSS ICH FÜR DIE BERATUNG BEZAHLEN?

Nein. Unsere Beratung erfolgt kostenlos („pro bono“). Es kann jedoch vorkommen, dass anfallende Aufwendungen wie z.B. Reisekosten, die wir auf uns nehmen, ersetzt werden müssen.

5. WIE IST DIE HAFTUNG GEREGELT?

Die Beratung erfolgt durch Studierende. Grundsätzlich kann von diesen eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Rechtsprechung sowie Systemverständnis erwartet werden. Jedoch gelten hier die Anforderungen an die anwaltliche Sorgfalt nicht.

Die Vertraulichkeit und Verschwiegenheit der beratenden Studierenden ist für uns selbstverständlich und wird bei jeder Beratung vertraglich vereinbart. Im Übrigen wird eine Dokumentations- und Rechenschaftspflicht gewährleistet.

Sollte es tatsächlich aufgrund unserer Beratung zu einem Schaden kommen und wurde der Schaden aufgrund grober Fahrlässigkeit oder Vorsatzes des Beraters verursacht, muss dieser entsprechende Verluste selbstverständlich ausgleichen.

6. WER ERHÄLT ZUGANG ZU MEINEN DATEN?

Grundsätzlich erhalten nur die für die Fallannahme zuständigen Mitglieder sowie die Mitglieder, die Ihren Fall bearbeiten, Zugang zu Ihren persönlichen Daten. Nachdem ein Fall eingereicht wurde, werden die persönlichen Daten anonymisiert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte, auch an den betreuenden Anwalt, erfolgt nicht.

7. WAS IST EINE EILIGE FRIST?

Für die Bearbeitung eines Falles muss eine Frist von mindestens zwei Monaten bestehen, damit Sie nach unserer Beratung noch Zeit haben, sich gegebenenfalls anwaltlich vertreten zu lassen. Von uns werden für die Fallbearbeitung in der Regel vier Wochen veranschlagt, sodass bei Bedarf im Anschluss noch genügend Zeit für eine gründliche Bearbeitung durch einen Volljuristen bleibt.

Der Artikel ist auch in English verfügbar.